Die Akustische Kamera: Schall wird sichtbar
Hinter der Lösung steckt eine einfache, aber
geniale Idee. Eine Digitalkamera bildet das
schallerzeugende Objekt ab. Gleichzeitig
registriert eine genau berechnete Anordnung
von Mikrofonen (Array) die emittierten
Schallwellen. Eine speziell entwickelte Software
errechnet daraus eine Schallkarte und
verknüpft das akustische und optische
Abbild der Schallquelle.
Die Handhabung der Akustischen Kamera
ist dabei fast so einfach wie die eines Fotoapparates.
In einem Vorschaufenster wird
das zu messende Objekt in Echtzeit akustisch
beobachtet. Nach Einrichten der
Kamera den Auslöser betätigen – fertig. Der
„akustische Fingerabdruck“ ist aufgenommen.
Daraus rekonstruiert der Computer
dann in wenigen Sekunden eine oder mehrere
Schallkarten – die akustischen Bilder als
Foto oder Video. Neu sind auch Bilder in 3D oder
Videos bewegter Quellen möglich.
Die Geräuschkulisse, die häufig aus der
Überlagerung vieler Schallquellen besteht,
wird wieder in Einzelquellen zerlegt. Laute
Bereiche werden dabei rot, leise Bereiche
blau eingefärbt. Die relevanten Quellen für
hohe Schallpegel sind jetzt deutlich erkennbar.
Die Kartierung erfolgt auf Schalldruck.
Mit bisherigen Mitteln war dies nahezu
unmöglich.
Typische Anwendungen:
Lärmbekämpfung im Umweltbereich
- Industrieanlagen
- Strassen
- Schiene
Lärmbekämpfung und Geräuschanalysen an Maschinen, Motoren und Geräten
- Fahrzeuge
- Motoren
- Haushaltgeräte
Bau- und Raumakustik
- Finden von Leckstellen
- Reflexionsortung
Qualitätskontrolle
- Entdecken von Mängeln an Produkten
Weitere Informationen finden Sie unter
www.acoustic-camera.com